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Vertreibungsleugnung

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Als Vertreibungsleugnung oder Leugnung der Vertreibung bezeichnet man das Bestreiten, Verharmlosen oder Relativieren insbesondere der Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland und Osteuropa, und eine Darstellung seiner Ursachen, Methoden und Ergebnisse, die den vielfach dokumentierten historischen Tatsachen widerspricht. Deshalb beschreibt die Geschichtswissenschaft solche Versuche weitgehend als Pseudowissenschaft. Meistens ist Vertreibungsleugnung politisch motiviert.

Die CSU forderte in den 90er Jahren daß Vertreibungsleugnung strafbar werden sollte, falls Leugnung anderer Völkermorde strafbar würden:

Die CSU kritisierte, daß der Gesetzentwurf zu einseitig sei, ein rein politisches Gesetz darstelle und die Unterstützung der CSU nur finden könne, wenn die Leugnung des Völkermordes ganz allgemein strafbar werde, also auch zum Beispiel die Leugnung der Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten. (Harry H. Kalinowsky)[1]

Vertreibungsleugnung kann auch Leugnung anderer Vertreibungen, z.B. Leugnung der Nakba, bezeichnen:

Noch 1971 sagte Golda Meir, eine palästinensisches Volk gäbe es gar nicht, Israel sei auf einem Land ohne Volk für ein Volk ohne Land gegründet worden [...]. Man könnte das als Vertreibungsleugnung bezeichnen. (Daniel Vischer, Nationalrat, Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina)[2]

Auch Leugnung der Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien kann als Vertreibungsleugnung bezeichnet werden.

Einzelnachweise

  1. http://library.fes.de/fulltext/asfo/01023006.htm
  2. http://www.palaestina.ch/d/newsletter_arch.php

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